Herrenlose Rettungsringe im Inn
Durch einen Passanten wurde zwei Rettungsringe im Inn hängend vorgefunden. Vor Ort konnte unsere Bootsbesatzung keine Person feststellen.
Die Wasserwacht suchte den betroffenen Teil mit dem Sonar ab. Ebenfalls ohne dass eine Person gefunden wurde.
Wir verbrachten mit unserem Boot die beiden Rettungsringe, Schwimmweste und Seile an Land.
Bericht pnp-online vom 31.08.:
Die Sichtung von drei Rettungsringen und einer Schwimmweste auf dem Inn unterhalb des Kraftwerks Neuötting hat am Montagmorgen einen Großeinsatz von Wasserwacht und Feuerwehren ausgelöst.
Wie sich jedoch herausstellte, war kein Mensch zu Schaden gekommen. Ein Spaziergänger hatte am frühen Morgen die drei Rettungsutensilien entdeckt, die sich rund 100 Meter flussabwärts des Kraftwerks Neuötting wohl an einem Stein verhakt hatten. Er vermutete einen Notfall und setzte um 6.54 Uhr einen Notruf ab.
Insgesamt rund 30 Einsatzkräfte der Wasserwachten von Töging, Altötting und Perach, dazu Kräfte der Feuerwehren Neuötting und Winhöring rückten an. Vor Ort waren fünf Landfahrzeuge und die Boote der Wasserwacht Töging und von der Feuerwehr Neuötting.
Die Rettungs-Utensilien wurden geborgen, die Stelle mit Sonar abgesucht. Dabei stellte sich zum Glück heraus, dass offenbar kein Mensch in den Fluten des Flusses lag. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Wie man bei der Wasserwacht vermutet, waren die Rettungsringe und die Rettungsweste durch die erhöhten Pegel der Flüsse irgendwo losgerissen und in Richtung Neuötting getrieben worden, wo sie schließlich an dem Stein hängen blieben.
| Alarmierung | Piepser |
|---|---|
| Einsatzstart | 31. August 2020 06:55 |
| Mannschaftstärke | 14 |
| Einsatzdauer | 2 Stunden |
| Fahrzeuge | Gerätewagen Logistik 2 |
| Mannschaftstransportwagen | |
| Mehrzweckfahrzeug | |
| Katastrophenschutzboot | |
| Alarmierte Einheiten | FF Neuötting FF Winhöring Wasserwacht Altötting Wasserwacht Töging Rettungsdienst Polizei Verbund |