Sachbergung mit Boot
Zur Bergung des am Vorabend in der Nacht versunkenen Autos (wir berichteten) traffen wir uns mit der Wasserwacht wieder am Inn.
Nachdem wir die Bergung zusammen mit der Wasserwacht vorbereitet hatten, wurde ein Taucher in den Inn geschickt um die Lage unter Wasser zu erkunden. Vor Ort konnte er jedoch kein Fahrzeug feststellen. Erneut wurde eine Absuche mit Sonar vorgenommen. Die Bilder waren nicht zu 100% eindeutig. Ein zweiter Tauchgang verschaffte jedoch Sicherheit. Es handelt sich vermutllich um einen mehrere Meter großen Stein(brocken).
Der Inn wurde in diesem Bereich erneut abgesucht - jedoch ohne Erfolg. Somit musste der Einsatz ohne Ergebnis abgebrochen werden.
In den nächsten Bootübungen werden Wasserwacht und auch wir mit dem Sonar das Auto weiter suchen.
Auszug pnp-online vom 12:10.:
Am Montagnachmittag ging es weiter. Zahlreiche Wehren und Wasserwachten aus dem Landkreis waren erneut im Einsatz. Das Wasserwirtschaftsamt und das Landratsamt schickten ebenfalls Mitarbeiter, weil auch etwaige Umweltschäden abzuklären sind. Ein Taucher machte sich ein Bild von der Lage, beziehungsweise versuchte es. Im trüben Wasser, völlig im Dunkeln, war kaum etwas zu sehen. Außerdem herrscht dort eine relativ starke Strömung. Ob es sich beim Fund tatsächlich um das Auto handelte oder um einen großen Stein, da war man sich plötzlich nicht mehr sicher. Nochmals wurde die Stelle mit Sonar abgesucht, ein Taucher machte sich auf zu einem weiteren Tauchgang. Gegen 17 Uhr wurde der Einsatz schließlich abgebrochen – es handelte sich bei dem Fund wohl wirklich nicht um das Auto.
"Es war wohl ein größeres Betonteil", sagte Stefan Bierdorf, Einsatzleiter der Wasserwacht. Mit Sonar lasse sich nicht wie auf einem Foto erkennen, worum es sich bei dem Fund handelt, erklärte er. Nun noch einmal eine Suche starten, das sei keine Aktion für Stunden, sondern eher für Tage, so Bierdorf weiter. Das Auto könnte mittlerweile bis zur Staustufe bei Perach getrieben sein. Da sich niemand im Auto befand, sei das nicht verhältnismäßig. Jedoch: "Wir werden im Rahmen künftiger Übungen weiter danach suchen", so der Einsatzleiter. Vielleicht, so hofft er, kann das Auto dann doch noch irgendwann gefunden und geborgen werden.
| Alarmierung | nach Absprache |
|---|---|
| Einsatzstart | 12. Oktober 2020 14:30 |
| Mannschaftstärke | 12 |
| Einsatzdauer | 3 Stunden |
| Fahrzeuge | Rüstwagen |
| Gerätewagen Logistik 2 | |
| Mannschaftstransportwagen | |
| Mehrzweckfahrzeug | |
| Alarmierte Einheiten | FF Neuötting Wasserwacht Töging Wasserwacht Altötting Rettungstaucher |